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CS

M. Sc. Christoph Schnurr

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Gruppe: 

Systeme mit Garantien


Sprechstunden: 

Mittwoch 14:30-16:00 (nach Absprache)


Raum: Geb. 30.33 (ITE) Raum 109
Tel.: +49 721 608 - 45469
Fax: +49 721 608 - 42707
christoph schnurrMwl8∂kit edu

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Campus Süd
Institut für Regelungs- und Steuerungssysteme
Geb. 11.20 (Engler-Villa)
Kaiserstr. 12
D-76131 Karlsruhe



Lebenslauf

Studium der Mechatronik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe (B.Eng. 2010);
Praktische Tätigkeiten sowie Bachelorarbeit bei Schneider Electric Automation GmbH mit Sitz in Lahr/Schwarzwald;
Anschließendes Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Studienrichtung Antriebe und Leistungselektronik am Karlsruher Institut für Technologie und der Norwegian University of Science and Technology (M.Sc. 2013);
Masterarbeit am IRS zum Thema „Entwurf eines Intervallbeobachters für Asynchronmaschinen basierend auf einem Hybridisierungsansatz“;
Seit Juni 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IRS

Forschung

In der Elektromobilität mangelt es an geeigneten Energiespeichern, weshalb in den letzten Jahren verstärkt an der Steigerung der Effizienz des Antriebsstranges geforscht wird. Neben der Optimierung der elektrischen Maschine und der Leistungselektronik bietet ebenfalls die Weiterentwicklung der verwendeten Regelkonzepte Verbesserungspotential. Als Regelstrategie für den Traktionsantrieb findet hauptsächlich die kaskadenförmige Regelung der elektrischen Maschine sowie eine getrennte Ansteuerung für die Leistungselektronik Anwendung.
Die modellbasierte prädiktive Regelung (MPC) wird seit langem erfolgreich in der Prozessindustrie eingesetzt, in der Regelung von Antrieben spielt sie bis jetzt jedoch außerhalb der Forschung keine Rolle. Hauptgrund hierfür ist der hohe Rechenaufwand für dieses Verfahren, der bei Prozessen mit großen Zeitkonstanten des dynamischen Verhaltens jedoch kein Hindernis darstellt. Signifikante Weiterentwicklungen der Algorithmen und der Prozessoren machen diese Ansätze auch attraktiv für deutlich schnellere Systeme.
Motivation für die Verwendung der MPC für Antriebe ist die gleichzeitige Verfolgung mehrerer Regelziele bei deren variabler Gewichtung. Der systematische Ansatz mit Integration von genauen (Verlust-)Modellen der Komponenten verspricht somit eine Reduktion der Verluste des Gesamtsystems und somit eine erhöhte Reichweite des Elektrofahrzeuges. Weiterer Vorteil ist die flexible Berücksichtigung von Betriebsgrenzen und Komfortfunktionen.
Ziel des Forschungsprojektes ist die Anpassung und Optimierung der MPC für die Antriebsregelung. Die Umsetzung des erarbeiteten Konzeptes und die Untersuchung der daraus resultierenden Potentiale sollen die Vorteile gegenüber konventionellen Regelverfahren in Traktionsantrieben aufzeigen.

Lehre

Offene Abschlussarbeiten
Titel Typ


Laufende Abschlussarbeiten
Titel Typ Bearbeiter


Publikationen


2019
2018
2016