Enabling Static Digital Twins
- Forschungsthema:Klassifizierung und Nutzung von Referenzen zur Trennung statischer und dynamischer Werte in der Verwaltungsschale
- Typ:Masterarbeit
- Datum:16.07.2026
- Betreuung:
- Links:Ausschreibung
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In dieser Masterarbeit wird untersucht, wie sich statische und dynamische Informationen in der Verwaltungsschale (Asset Administration Shell, AAS) sauber trennen lassen. Der digitale Zwilling einer Komponente enthält Werte, die im Engineering festgelegt werden, und Werte, die der Betrieb dynamisch verändert. Referenzen sollen analysiert und genutzt werden, damit dynamische Werte über ihre statische Referenz im statischen Modell auffindbar bleiben. So entsteht ein statischer digitaler Zwilling, der dennoch das Gesamtbild liefert.
MOTIVATION:
Der digitale Zwilling ist das Informationsmodell, das alle notwendigen Daten enthält, um eine Komponente zu beschreiben. Diese Daten werden mit Metadaten zu Informationen angereichert. Lässt man diese Informationen sortieren, fallen sie in zwei Kategorien: Werte, die durch den Engineering-Prozess für den Betrieb festgelegt werden und damit statisch sind, und Werte, die eine vom Engineering-Prozess tolerierte Dynamik aufweisen. Um vom digitalen Zwilling auf die kontrollierte Realität schließen zu können, muss alles Statische vom Dynamischen getrennt werden. Dafür müssen dynamische Werte über die passende statische Referenz im statischen Modell auffindbar sein, damit sich das Gesamtbild wiederherstellen lässt.
ZIELE:
Zunächst wird der State of the Art des Engineerings der Verwaltungsschale und der Möglichkeiten der Referenzierung innerhalb der AAS analysiert. Ergänzend wird untersucht, welche Zielsysteme sich referenzieren lassen und wie deren State of the Art aussieht. Darauf aufbauend wird ein Konzept zur automatischen Auflösung solcher Referenzen entwickelt. Es wird bewertet, wie eindeutig sich Referenzen über dynamische Bereiche treffen lassen, und ein Konzept erarbeitet, um Referenzen eindeutiger zu machen. Damit wird die Voraussetzung für einen statischen digitalen Zwilling geschaffen.
HILFREICHE VORKENNTNISSE:
- Geringe Scheu vor Programmierung und Rapid Software Prototyping
- Hohes Interesse an grundlegenden Konzepten der Modelltheorie
- Interesse an Interoperabilität informationsmodellbasierter Systeme


